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Persönlicher Erfahrungsbericht Sommer 2007

BenutzerBeitrag

10:38
28. Juli 2010


Informer

Gast

Posted Tuesday, 24. July 2007 @ 19:31:44   

Hallo Ihr 
Ich will Euch hier mal Mut machen, Euch wirklich bei Endogyn behandeln zu lassen. Ich selber bin 37 Jahre alt, habe zwei Kinder 8 und 5 
Jahre alt, wobei unser fünfjähriger per Kaiserschnitt geboren wurde. Und damit gings los!!! Ich bin eigentlich nie mehr ganz ohne Schmerzen seit unser Sohn auf der Welt ist. Erst hieß es Rückenprobleme wegen der hohen Gewichtszunahme in der Schwangerschaft (24 kg). Also habe ich Bauchtraining und Rückenschulung gemacht. Dann kamen immer wieder Unterleibsschmerzen hinzu wobei ich in den letzten drei Jahren 
dreimal wegen einer Gebärmutterentzündung im Krankenhaus lag. Das ging jedesmal recht plötzlich und wurde immer durch Bauchspiegelungen festgestellt. Ich lag dann jedesmal ca. 7 bis 14 Tage im Krankenhaus und keiner wußte woher die Entzündungen kamen, da weder Bakterien noch sonst eine Ursache festgestellt werden konnte. Es wurden zweimal Verwachsungen gelöst, die aber beim dritten Mal belassen wurden, weil sie ja immer wiederkommen und wohl nicht Ursache für meine Beschwerden sein sollten. Ich fühlte mich nach keinem Krankenhausaufenthalt wirklich fit und funktionierte eigentlich nur, weil zwei Kinder nunmal versorgt werden müssen. Anfang diesen Jahres wurde es dann immer schlimmer… Ich konnte gar nicht mehr sagen was mir eigentlich weh tat. Bauch? Unterleib? Rücken? Magen? Keine Ahnung. Anfang März wurde ich dann nachts notfallmäßig wieder ins Krankenhaus eingeliefert, weil ich mich vor Schmerzen buchtsäblich gewunden habe. Ich konnte kaum noch Luft kriegen, weil mir das atmen weh tat, konnte weder sitzen, noch liegen oder stehen!!! Weder Paracetamol, noch Iboprofen halfen auch nur im geringsten. Ich kam also an den Schmerztropf und wurde täglich eingeplant für eine eventuelle OP, weil per Ultraschall eine Darmverengung festgestellt wurde. 
Da die Ärzte dort aber wußten, daß ich Verwachsungen haben meinten sie das würde sich wieder einspielen und ich hätte wohl nur eine Magenverstimmung, da die Schmerzen erträglicher wurden. Wobei ich sagen muß, daß ich glaube ich ein ziemlich dickes Fell habe, was Schmerzen angeht. Ich wurde dann nach fünf Tagen entlassen mit der Empfehlung mich mit Schonkost zu ernähren und wenn es wieder superschlimm wird wiederzukommen. Ich ging dann selbst, weil es mir zunehmend schlechter ging, zum Internisten. Ich konnte kaum essen, nahm jeden Tag Schmerzmittel, hatte Rückenschmerzen, Bauchschmerzen, konnte manchmal kaum atmen etc. Ich meinte immer mich strecken zu müssen, was mir aber auch Schmerzen bereitete. Der Internist stellte mich jedenfalls mal völlig auf den Kopf. Darmspiegelung, Magenspiegelung, MRT. Dabei wurde aber lediglich ein kleiner Zwergfellbruch und Heliobacter(?)-Viren festgestellt, gegen die ich ein Antibiotika bekam und der Zwergfellbruch könnte nicht solche Schmerzen verursachen, so mein Internist. Der nahm mich aber wenigstens für voll und meinte ich sähe jedes Mal schlechter aus wenn ich käme und er würde mir raten mich bei Endogyn operieren zu lassen. Falsch könnte ich damit auf jeden Fall nix machen. Ich fragte dann noch meine Frauenärztin um Rat und meinte ich sollte meine Gebärmutter und die Verwachsungen entfernen lassen, sonst wäre das alles nichts halbes und nichts ganzes. Ich habe dann stundenlang mit meinem Mann diskutiert weil bei mir immer mal wieder der Wunsch nach einem dritten Kind durchkommt und mich dazu entschieden Dr. Kruschinski anzurufen.
Eine der besten Entscheidungen meines Lebens!!!!

Ich bekam eine Woche später einen Untersuchungstermin wobei er mir riet meine Gebärmutter nicht entfernen zu lassen, da meine Pap-Werte 
bei den Krebsvorsorgen des öfteren schon schlecht waren und ich auch schon eine Konisation hinter mir habe. Man müßte dann auch den Gebärmutterhals entfernnen und sowieso wäre es besser immer Organerhaltend zu operieren. Ich hatte dann schon eine gute Woche später meinen OP-Termin in Braunschweig. Ich konnte gar nicht glauben das dieses ewige Leiden endlich ein Ende haben sollte. Ein paar Tage vor der OP war mir dann auch schon fast alles egal, weil ich kaum noch ohne Schmerzen laufen konnte. Meine Oberschenkel fühlten sich an als ob ich extrem starken Muskelkater hätte. Wovon denn?? Ich tat ja vor Schmerzen sowieso kaum noch was. Eigentlich sehnte ich jeden Tag nur herbei, daß mein Mann endlich Feierabend hat, damit ich auch die kleinsten Dinge im Haushalt oder für die Kinder nicht mehr tun mußte. Wäsche etc. erledigte schon meine Mutter, die fast jeden Tag vorbei kam, weil ich nichts mehr konnte. Ich war nur noch, schwach, schmerzgeplagt, konnte nicht mehr schlaften und war einfach nur fertig. Sonntags bin ich dann in die Klinik nach Braunschweig eingeliefert worden und montags operiert. 
Ich hatte Verwachsungen rund um den Bauchnabel und von der Gebärmutter bis unter die Rippen. Der Doc. meinte alles wäre gespannt gewesen wie mit einem Gummiband. Als ich nach 3bis4 Stunden aus der Narkose aufwachte hatte ich schon keine Schmerzen mehr und dachte es läge noch an der Narkose. Aber auch den nächsten Tag ging es mir super. Ich bin seit Monaten das erste Mal ein paar Schritte ohne Schmerzen gegangen. Nach einer Woche habe ich höchsten 1bis2 Ibuprofen am Tag genommen. Und jetzt 6 Wochen danach: NICHTS MEHR!! Ich freue mich wirklich jeden Tag es Lebens und weiß Kleinigkeiten wie spazieren gehen, mit meinen Kindern toben, kochen etc. echt zu schätzen. Ich hatte nur zweimal einen Rückschlag, aber das war ich selber Schuld.Ich bin ca. 3 Wochen nach der OP mit meinen Kindern Rad gefahren und das war definitiv zu früh. Aber selbst da gingen die Schmerzen nach einer Stunde Ruhe von alleine wieder weg. Und letzte Woche hatte ich einen Tag, wo ich dachte alles fängt wieder an aber Dr. Kruschinski hat mich am Telefon beruhigt und gesagt, daß es völlig normal sei, noch bis zu 3 Monate nach der OP zeitweise Schmerzen zu haben, manchmal muß man nur was falsches gegessen haben. Ich kann also nur jedem empfehlen der Verwachsungen hat, sich dort operieren zu lassen. Es ist echt wie ein neues Leben danach. 
Ach ja, bei mir hat die Ikk alle Kosten problemlos bewilligt. 

Kerstin



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