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eine Chirurgie mit sog. Verwachsungsspezialisten vermeiden…..

BenutzerBeitrag

06:05
14. Juli 2010


Informer

Gast

Da sind doch einige Chirurgen, die sich zu Verwachsungsspezialisten ernennen…
Laparoskopie kann aber auch potentielle Probleme haben, wenn diese von Chirurgen durchgeführt wird, die gerade ein paar Fälle pro Jahr operieren.

Eine Patientin die multiple Bauchschnitte und mehrere Verwchsungsoperationen per Bauchspiegelung in der Anamnese hatte, hat sich einer Operation bei einem sog. Spezalisten einige Monate vor der Chirurgie bei EndoGyn unterzogen. 
Nach dieser Operation hat sie starke Schmerzen im mittleren Bauchbereich und persistierende Rückenschmerzen gehabt.

Bei unserer Chirurgie haben wir dies gefunden:

Im mittleren Bauchbereich unter der Nabelgegend war ein harter "Tumor", der von vielen derben Verwachsungen bedeckt war und Organe in der Mitte zusammenzog (da wo ihre Schmwerzen lokalisiert waren).

Wundernd, was es sein könnte, haben wir den vermeintlichen "Tumor" von der Bauchwand abpräpariert:

und dann auch vom großen Netz (Fettstruktur im Bauch):

Mit einer Zange hielten wir etwas sehr hartes in der Hand; sicher war es kein Gewebe, kein Granulom, nichts Bösartiges und keine Infektion…

Wir haben uns entschlossen, das anzuschneiden und zu Tage kam eine merkwürdige Struktur…

Nach Bergung des Material aus dem Bauchraum zeigte sich "plastikartiges Material", evtl. ein vergessener Beutel von der bei der letzten OP eingesetzten Verwachsungsbarriere oder die Verwachsungsbarriere selber, die sich nicht resorbiert hat und zum Klumpen mit massiven Verwachsungen geworden ist.

Nach Entfernung aller Verwachsungen wurde das Operationsgebiet mit SprayGel abgedeckt…

und keine Verwachsungen in der Second look Laparoskopie gefunden. 
Die Patientin ist schmerzfrei seit unserer Chirurgie im Frühjahr 2004…

Dr. med. Daniel Kruschinski



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